Die Rostausführung wird für das vorgesehene Fahrzeug und die tatsächliche Einbausituation bemessen.
PKW-befahrbare Linearroste aus feuerverzinktem Stahl
Linearroste verbinden eine geradlinige, ruhige Rostoptik mit einer offenen Oberfläche. Für PKW-befahrene Flächen wird jede Ausführung passend zu Radlast, Lastangriffsfläche, freier Spannweite, Tragstabrichtung und Auflagerung geprüft.
- Sonderroste aus Stahl, feuerverzinkt
- Geradliniges Erscheinungsbild mit eng angeordneten Stäben
- Maßanfertigung für die vorhandene Einbausituation
- PKW-Befahrbarkeit nur nach Prüfung des konkreten Lastfalls

Die Feuerverzinkung schützt die Stahlkonstruktion bei geeigneter Umgebung vor Korrosion.
Fertigmaß, Rostaufteilung, Tragstäbe und Einfassung werden passend zum Projekt festgelegt.
Rost, Rahmen, Auflager, Unterkonstruktion und Befestigung müssen die Fahrzeuglast gemeinsam aufnehmen.
PKW-befahrbare Linearroste in sechs Schritten festlegen
Die Bezeichnung PKW-befahrbar reicht für die technische Auswahl nicht aus. Für ein belastbares Angebot benötigen wir den vollständigen Lastfall und die Einbaugeometrie.
Planungsschritte anzeigen
Fahrzeug und Radlast
Fahrzeugtyp, zulässiges Gesamtgewicht, Achslasten und höchste auftretende Radlast angeben.
Lastangriffsfläche
Für die PKW-Berechnung wird eine Lastangriffsfläche von 200 × 200 mm angesetzt, sofern die Projektvorgabe nichts anderes verlangt.
Freie Spannweite
Den lichten Abstand zwischen den tragenden Auflagern eindeutig bemaßen.
Tragstabrichtung
Darstellen, welche Stäbe die freie Spannweite überbrücken und wie die Fahrspur dazu verläuft.
Rahmen und Auflager
Auflagerbreite, Zarge, Unterkonstruktion und vorhandene Einbauhöhe vollständig angeben.
Fertigmaß und Stückzahl
Abmessungen, Rostaufteilung, Befestigung, Stückzahl und Lieferort ergänzen.
Was kennzeichnet einen PKW-befahrbaren Linearrost?
Linearroste werden durch eng und gleichmäßig angeordnete, parallel wirkende Stäbe geprägt. Dadurch entsteht eine ruhige, geradlinige Oberfläche, die sich besonders für architektonisch anspruchsvolle Abdeckungen, Zufahrten und Flächen eignet.
Die gezeigten Sonderroste bestehen aus Stahl und erhalten nach der Fertigung eine Feuerverzinkung. Abmessungen, Tragstababmessungen, Rostaufteilung und Randeinfassung werden auftragsbezogen festgelegt.
PKW-befahrbar ist keine pauschale Produkteigenschaft. Maßgebend sind die höchste Radlast, die angesetzte Lastangriffsfläche, die freie Spannweite, die Lage der Räder, die Tragstabrichtung und die tatsächliche Auflagerung.
Auch die Zarge und die tragende Unterkonstruktion gehören zum Lastabtrag. Deshalb wird nicht nur der Rost, sondern das vollständige Einbausystem betrachtet. Dynamische Einwirkungen durch Anfahren, Bremsen und Rangieren sind ebenfalls zu berücksichtigen.

Linearrost und klassischer Gitterrost richtig einordnen
Beide Rostarten können offene Flächen bilden. Die passende Ausführung richtet sich nach Gestaltung, Entwässerung, Nutzung und statischen Anforderungen.
Bei Bedarf seitlich scrollen.
| Ausführung | Erscheinungsbild | Planungsschwerpunkt | Typische Anwendung |
|---|---|---|---|
| Linearrost | Geradlinig und ruhig durch eng angeordnete Stäbe | Radlast, Spannweite, Stabrichtung, Auflagerung und gewünschter freier Querschnitt | Architektonische Zufahrten, Rinnen und Abdeckungen |
| Klassischer Pressrost | Deutlich sichtbares rechtwinkliges Maschenbild | Maschenteilung, Tragstab, Spannweite, Auflagerung und Belastung | Industrieflächen, Laufwege und technische Abdeckungen |
| Schwerlastrost | Massive Konstruktion mit hohen Tragstäben | Hohe Radlasten, Kontaktfläche, Dynamik und vollständiger Systemnachweis | LKW, Stapler und stark belastete Verkehrsflächen |
Die optische Zuordnung ersetzt keine Belastungsprüfung. Auch ein massiver Rost darf nur nach einem Nachweis für den konkreten Einbau befahren werden.
PKW-Lastfall mit 200 × 200 mm Lastangriffsfläche beschreiben
Für die Berechnung der PKW-Befahrbarkeit wird eine Lastangriffsfläche von 200 × 200 mm zugrunde gelegt. Zusätzlich muss die tatsächlich maßgebende Radlast bekannt sein.
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| Planungsangabe | Warum sie benötigt wird |
|---|---|
| Höchste Radlast | Bestimmt die über ein einzelnes Rad eingeleitete Kraft |
| Lastangriffsfläche 200 × 200 mm | Beschreibt die für den PKW-Lastfall angesetzte Verteilung der Radlast |
| Freie Spannweite | Bestimmt die Entfernung, die der Tragstab zwischen den Auflagern überbrückt |
| Tragstabrichtung | Zeigt den Weg der Last zu den tragenden Auflagern |
| Fahrspur und Radposition | Zeigen, wo die konzentrierte Last auf Rost und Stoßfugen wirken kann |
| Auflager und Zarge | Müssen die Kräfte aus dem Rost sicher in die Unterkonstruktion übertragen |
Die Lastangriffsfläche allein ist keine Belastungsfreigabe. Fahrzeugdaten, Radlast, Einbaugeometrie und dynamische Einwirkungen müssen gemeinsam geprüft werden.
Rostaufteilung, Befestigung und Fahrbetrieb zusammen planen
Fugen, Randbereiche und Auflager sind bei einer befahrenen Fläche besonders sorgfältig anzuordnen.
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| Prüfpunkt | Planungshinweis |
|---|---|
| Rostaufteilung | Stoßfugen über tragenden Auflagern anordnen und Radspuren berücksichtigen |
| Auflagerbreite | Eine ausreichende und durchgängige Lastübertragung sicherstellen |
| Befestigung | Roste gegen Verschieben und Abheben durch Fahrzeugbewegungen sichern |
| Fahrgeschwindigkeit | Stoßwirkungen und dynamische Beanspruchungen in der Nutzung berücksichtigen |
| Entwässerung | Freien Querschnitt und Ableitung des Niederschlagswassers projektbezogen abstimmen |
| Wartung | Zugänglichkeit, Reinigung und kontrollierbare Lagerung der Einzelroste vorsehen |
Eine bemaßte Draufsicht mit Auflagern, Tragstabrichtung, Fahrspur und Rostteilung vermeidet Missverständnisse bei Auslegung und Montage.
PKW-befahrbare Linearroste passend zur Anwendung auswählen
Die endgültige Ausführung ergibt sich aus Nutzung, Belastung, Umgebung und konstruktiver Einbausituation.

Linearroste als zusammenhängende Fläche
Mehrere passgenau aufgeteilte Rostfelder für größere PKW-befahrene Bereiche.

Linearrost mit kräftiger Randeinfassung
Projektbezogene Einfassung und Bauhöhe passend zu Belastung, Auflager und Zarge.

Eng angeordnete Stäbe
Die gleichmäßige Stabanordnung erzeugt die charakteristische lineare Oberfläche.

Projektbezogene Sonderausführung
Ausschnitte, Rostaufteilung und konstruktive Details werden nach geprüfter Zeichnung gefertigt.
Technische Angaben zu PKW-befahrbare Linearroste
Die Werte dienen der ersten Orientierung. Maßgebend sind die konkrete Ausführung, das aktuelle Produktdatenblatt und die projektbezogene technische Prüfung.
Abmessung, freie Spannweite, Auflagerung, Lastart und Umgebungsbedingungen müssen gemeinsam betrachtet werden.
| Rostart | Linearrost als projektbezogene Sonderanfertigung |
|---|---|
| Werkstoff | Stahl |
| Oberfläche | Feuerverzinkt |
| Abmessungen | Nach Fertigmaß und geprüfter Rostaufteilung |
| Tragstäbe | Abmessung und Teilung nach Radlast, Spannweite und Einbausituation |
| Lastangriffsfläche PKW | 200 × 200 mm als Berechnungsansatz, sofern projektspezifisch bestätigt |
| Randeinfassung | Projektbezogen passend zu Rost, Auflagerung und Nutzung |
| Auflagerung | Durchgängig tragfähig und ausreichend breit auszuführen |
| Befestigung | Gegen Verschieben und Abheben passend zur Unterkonstruktion |
| Befahrbarkeit | Nur nach technischer Prüfung der konkreten Ausführung und des vollständigen Einbausystems |
Diese Angaben benötigen wir für eine zuverlässige Einordnung
- 1Fahrzeugdaten
PKW-Typ, zulässiges Gesamtgewicht, Achslasten und höchste Radlast angeben.
- 2Lastangriffsfläche
Den Ansatz 200 × 200 mm sowie abweichende Projektvorgaben bestätigen.
- 3Einbaugeometrie
Fertigmaß, freie Spannweite, Auflagerbreite, Einbauhöhe und Zarge bemaßen.
- 4Fahrweg
Fahrtrichtung, Radspur, Rangieren, Bremsen und Nutzungshäufigkeit beschreiben.
- 5Rostausführung
Gewünschte Stabanordnung, freier Querschnitt, Befestigung und gegebenenfalls Rutschhemmung nennen.
- 6Projektunterlagen
Bemaßte Draufsicht, Schnitt, Fotos, Stückzahl, Lieferort und Termin übermitteln.
Typische Anwendungen für PKW-befahrbare Linearroste
Hofzufahrten
Offene, geradlinig gestaltete Rostflächen in privat oder gewerblich genutzten Zufahrten.
Tiefgaragen
Projektbezogene Abdeckungen und Entwässerungsbereiche mit PKW-Verkehr.
Parkflächen
Sonderroste für definierte Fahrspuren und Randbereiche innerhalb von Stellplatzanlagen.
Rinnenabdeckungen
Lineare Abdeckungen entlang von Fassaden, Toren und befahrenen Außenflächen.
Architektonische Außenanlagen
Funktionale Rostflächen mit ruhigem, gleichmäßigem Stabbild.
Sanierungen
Ersatz vorhandener Sonderroste nach Aufmaß und erneuter technischer Bewertung.
Antworten zu PKW-befahrbare Linearroste
Die wichtigsten Grundlagen für Auswahl, Planung und Anfrage.
Was ist ein Linearrost?
Ein Linearrost besitzt eine geradlinige Oberfläche aus eng und gleichmäßig angeordneten Stäben. Abmessungen, Stabteilung und konstruktive Ausführung werden projektbezogen festgelegt.
Sind Linearroste grundsätzlich mit dem PKW befahrbar?
Nein. Befahrbar ist nur eine konkret geprüfte Ausführung. Radlast, Lastangriffsfläche, Spannweite, Auflagerung, Tragstabrichtung und Befestigung müssen gemeinsam nachgewiesen werden.
Welche Lastangriffsfläche wird für PKW angesetzt?
Für die Berechnung der PKW-Befahrbarkeit wird eine Lastangriffsfläche von 200 × 200 mm verwendet, sofern für das Projekt kein anderer verbindlicher Ansatz vorgegeben ist.
Reicht das Gesamtgewicht des Fahrzeugs aus?
Nein. Zusätzlich werden mindestens die Achslasten, die höchste Radlast, die Fahrspur und mögliche dynamische Einwirkungen benötigt.
Warum ist die freie Spannweite wichtig?
Sie beschreibt den lichten Abstand zwischen den tragenden Auflagern. Bereits kleine Änderungen der Spannweite können die erforderliche Tragstabausführung verändern.
Werden die Linearroste in Standardgrößen angeboten?
Diese PKW-befahrbaren Linearroste werden projektbezogen auf Maß gefertigt. Rostmaß, Aufteilung und Tragkonstruktion müssen zur Einbausituation passen.
Sind die Roste feuerverzinkt?
Ja. Die hier dargestellte Ausführung besteht aus Stahl und ist feuerverzinkt.
Muss die Zarge ebenfalls geprüft werden?
Ja. Zarge, Auflager und Unterkonstruktion müssen die Kräfte des belasteten Rostes aufnehmen und sicher weiterleiten.
Wie werden die Roste gegen Verschieben gesichert?
Die Befestigung wird passend zu Rost, Zarge und Unterkonstruktion festgelegt. Sie muss horizontale Kräfte sowie mögliches Abheben berücksichtigen.
Welche Unterlagen benötigt rotec?
Benötigt werden Fahrzeugdaten, Radlast, Lastangriffsfläche, Fertigmaße, freie Spannweite, Auflager, Tragstabrichtung, Fahrspur, Stückzahl und eine bemaßte Zeichnung.
Wo finde ich die Toleranzen für Gitterroste?
Auf unserer Seite „Fertigung und Liefertoleranzen“ finden Sie die zulässigen Abweichungen für Pressroste und Schweißpressroste: Maße, Diagonalen, Ebenheit sowie Stab- und Randabweichungen. Vergrößerbare Zeichnungen und ein gemeinsamer PDF-Download ergänzen die Angaben.
Ihre Ansprechpartner für Gitterroste
Gitterroste
Astrid Püschel
Telefon030 789039-15E-Maila.pueschel@rotec-berlin.deGitterroste
Marcello Canu
Telefon030 789039-47E-Mailm.canu@rotec-berlin.deBenötigen Sie PKW-befahrbare Linearroste für Ihr Projekt?
Übermitteln Sie uns Einsatzbereich, Abmessungen, Belastung und Stückzahl. Gemeinsam klären wir die geeignete Ausführung.
