Drei Standardgrößen für Grabenbreiten beziehungsweise freie Spannweiten bis 3,0 m
Grabenbrücken für sichere Wege über Baustellengräben
Temporäre Grabenbrücken schaffen einen klar geführten Übergang über Gräben und Schächte. Die leichte Aluminiumkonstruktion verbindet Auffahrrampen, seitliche Geländer und eine profilierte, drainierende Lauffläche. Standardgrößen decken Spannweiten bis 3,0 m ab. Einbau, Belastung und Sicherung werden immer passend zur Baustelle geprüft.
- Standardgrößen für freie Spannweiten von 1,5 bis 3,0 m
- Integrierte Auffahrrampen für einen möglichst schwellenarmen Übergang
- Klappbare Geländer und stapelbare Aluminiumkonstruktion
- Profilierte Lochfläche mit Entwässerungsöffnungen für Regenwasser

Aluminium erleichtert Transport, Aufstellung und Umsetzen auf der Baustelle
Klappbare Geländer ermöglichen das kompakte Stapeln mehrerer Brücken
Durchgehende Öffnungen mit 8 mm Durchmesser unterstützen den Ablauf von Regenwasser
Drei Größen für typische Baustellengräben
Die Abmessungen dienen der Vorauswahl. Maßgebend sind die tatsächlich zu überbrückende lichte Weite, die sichere Auflage auf beiden Seiten und die bestätigte Produktausführung.
Standardprogramm Grabenbrücken
Gesamtlänge, zugeordnete freie Spannweite und Breite in Metern.
Bei Bedarf seitlich scrollen.
| Gesamtlänge | Freie Spannweite | Breite |
|---|---|---|
| 1,8 m | 1,5 m | 1,0 m |
| 2,3 m | 2,0 m | 1,0 m |
| 3,3 m | 3,0 m | 1,2 m |
Wählen Sie die passende Standardgröße und nennen Sie Stückzahl, Einsatzort und gewünschten Termin. Preis, aktuelle Verfügbarkeit und Lieferzeit erhalten Sie auf Anfrage.
In sechs Schritten zur passenden Grabenbrücke
Die Auswahl beginnt bei der lichten Grabenbreite. Danach werden Aufstellung, Nutzer, Belastung und Sicherung gemeinsam betrachtet.
Planungsschritte anzeigen
Graben ausmessen
Lichte Weite, Verlauf, Tiefe und mögliche Änderungen während der Bauarbeiten erfassen.
Auflageflächen prüfen
Auf beiden Seiten tragfähige, ebene und ausreichend große Aufstellflächen vorsehen.
Nutzer festlegen
Fußgänger, Rollstühle, Kinderwagen, Transportwagen und weitere vorgesehene Nutzergruppen benennen.
Belastung klären
Personenzahl, mögliche Einzellasten und Baustellenverkehr angeben. Fahrzeuge benötigen eine gesonderte Lösung.
Sicherung planen
Seitlichen Abstand zur Grabenkante, Geländerstellung und Schutz gegen Verrutschen oder unbeabsichtigtes Umsetzen festlegen.
Transport bedenken
Anlieferung, Umsetzen, Stapelplatz und sichere Handhabung der klappbaren Geländer einplanen.
Wie ist eine Grabenbrücke aufgebaut?
Die Grabenbrücke besteht aus einer leichten Aluminiumkonstruktion mit durchgehender Lauffläche, beidseitigen Auffahrrampen und seitlichen Geländern. Sie ist für temporäre Übergänge auf Baustellen vorgesehen. Eine dauerhafte Brückenkonstruktion oder eine Überfahrt für Kraftfahrzeuge darf daraus nicht abgeleitet werden.
Die Auffahrrampen reduzieren störende Höhenunterschiede am Übergang. Damit können Fußgänger, Rollstühle, Kinderwagen und geeignete Transporthilfen die Brücke leichter passieren. Ob ein Übergang barrierefrei ist, hängt jedoch auch von Breite, Steigung, Anschlüssen, Bewegungsflächen und der gesamten Baustellenführung ab.
Die Lauffläche besitzt abwechselnd nach oben geprägte Bereiche und durchgehende Öffnungen mit 8 mm Durchmesser. Die Profilierung unterstützt den Halt. Die Öffnungen lassen Regenwasser durch die Fläche ablaufen. Die erforderliche Rutschhemmung muss zur konkreten Produktausführung und zur Gefährdungsbeurteilung der Baustelle passen.
Für Lagerung und Transport lassen sich die Geländer wegklappen. Mehrere Brücken können dadurch kompakt gestapelt werden. Vor jeder erneuten Verwendung sind Konstruktion, Geländer, Gelenke, Rampen, Oberfläche und Sicherung auf sichtbare Schäden und ordnungsgemäße Funktion zu kontrollieren.

Standardgröße und Baustellensituation zusammenführen
Nicht nur die Grabenbreite entscheidet. Auch Auflage, Übergänge, Belastung und Baustellenverkehr müssen zur gewählten Brücke passen.
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| Prüfpunkt | Worauf es ankommt | Für die Anfrage angeben |
|---|---|---|
| Freie Spannweite | Die Tragkonstruktion muss den Graben mit ausreichender Auflage auf beiden Seiten überbrücken | Lichte Grabenbreite und verfügbare Auflageflächen |
| Nutzbare Breite | Fußgänger und vorgesehene Mobilitätshilfen benötigen ausreichend Bewegungsraum | Nutzergruppen und Begegnungsverkehr |
| Übergänge | Auffahrrampen müssen vollständig und ohne gefährliche Kanten aufliegen | Untergrund, Höhenunterschiede und Gefälle |
| Belastung | Der Richtwert des vorliegenden Datenblatts beträgt 200 kg/m² | Personen, Geräte, Einzellasten und Nutzungshäufigkeit |
| Rutschhemmung | Profilierung und Lochung unterstützen Halt und Drainage | Nässe, Schmutz, Eis und weitere gleitfördernde Stoffe |
| Sicherung | Die Brücke darf nicht verrutschen, kippen oder unbeabsichtigt umgesetzt werden | Grabenkante, Aufstellfläche und vorgesehene Fixierung |
Der Wert von 200 kg/m² wird nur als Orientierung aus dem vorliegenden Datenblatt übernommen. Maßgebend sind die bestätigte Ausführung, die zulässige Spannweite und die sichere Aufstellung. Höhere Belastungen benötigen eine gesonderte technische Bestätigung.
Grabenbrücken passend zur Anwendung auswählen
Die endgültige Ausführung ergibt sich aus Nutzung, Belastung, Umgebung und konstruktiver Einbausituation.
Standardgrößen
Drei abgestimmte Längen für freie Spannweiten von 1,5 m, 2,0 m und 3,0 m.
Sonderlängen
Abweichende Längen können nach technischer Prüfung und bestätigter Verfügbarkeit angefragt werden.
Höhere Belastung
Ausführungen oberhalb des Richtwerts von 200 kg/m² sind nur nach gesonderter technischer Bestätigung anzusetzen.
Technische Angaben zu Grabenbrücken
Die Werte dienen der ersten Orientierung. Maßgebend sind die konkrete Ausführung, das aktuelle Produktdatenblatt und die projektbezogene technische Prüfung.
Der Richtwert von 200 kg/m² ersetzt keine Prüfung der freien Spannweite, Auflageflächen, Einzellasten und Sicherung. Fahrzeuge benötigen eine gesondert bestätigte Lösung.
| Bauart | Temporäre Grabenbrücke mit beidseitigen Geländern und Auffahrrampen |
|---|---|
| Werkstoff | Aluminiumkonstruktion |
| Standardlängen | 1,8 m, 2,3 m und 3,3 m |
| Freie Spannweiten | 1,5 m, 2,0 m und 3,0 m |
| Breiten | 1,0 m beziehungsweise 1,2 m je nach Länge |
| Belastungsrichtwert | 200 kg/m² laut vorliegendem Datenblatt, höhere Werte nur nach Bestätigung |
| Lauffläche | Profilierte Lochstruktur mit abwechselnden Prägungen |
| Entwässerungsöffnungen | Durchgehende Löcher mit 8 mm Durchmesser |
| Geländer | Für Lagerung und Transport einklappbar |
| Einsatz | Temporäre Fußgängerübergänge über Baustellengräben und Schächte |
| Fahrzeuge | Nicht für Kraftfahrzeuge freigeben, sofern keine gesonderte Ausführung bestätigt ist |
Diese Angaben benötigen wir für eine zuverlässige Einordnung
- 1Einbauort
Baustelle, Verlauf des Grabens, Umgebung, Zugänge und vorgesehene Dauer der Nutzung
- 2Grabenabmessungen
Lichte Breite, Tiefe, Verlauf und mögliche Veränderungen während des Bauablaufs
- 3Auflage
Tragfähigkeit, Ebenheit, Größe und Abstand der Aufstellflächen zur Grabenkante
- 4Nutzer
Fußgänger, Rollstühle, Kinderwagen, Transporthilfen und mögliche Begegnungssituationen
- 5Belastung
Personenzahl, Geräte, Einzellasten, Nutzungshäufigkeit und mögliche Fehlbenutzung
- 6Umgebung
Regen, Eis, Schmutz, Beleuchtung, Verkehrsführung und weitere Gefährdungen
- 7Sicherung
Schutz gegen Verschieben, Kippen, Abheben und unbefugtes Umsetzen
- 8Logistik
Stückzahl, Lagerung, Transportweg, Umsetzen und gewünschter Termin
Typische Anwendungen für Grabenbrücken
Straßen- und Tiefbau
Temporäre Fußgängerwege über Leitungsgräben und offene Bauabschnitte
Kanal- und Rohrleitungsbau
Sichere Querungen für Anwohner, Beschäftigte und Baustellenbesucher
Baustellenzugänge
Geführte Übergänge zwischen Arbeitsbereichen, Wegen und Eingängen
Schachtarbeiten
Zeitweilige Überbrückung geeigneter Öffnungen nach technischer Prüfung
Innerstädtische Baustellen
Kompakte, umsetzbare Übergänge bei wechselnden Bauabschnitten
Projektbezogene Sonderlängen
Abweichende Abmessungen nach Klärung von Spannweite, Breite und Belastung
Antworten zu Grabenbrücken
Die wichtigsten Grundlagen für Auswahl, Planung und Anfrage.
Welche Grabenbreiten können überbrückt werden?
Das Standardprogramm ist für freie Spannweiten von 1,5 m, 2,0 m und 3,0 m vorgesehen. Zusätzlich ist auf beiden Seiten eine sichere und ausreichend große Auflage erforderlich.
Wie breit sind die Grabenbrücken?
Die Ausführungen mit 1,8 m und 2,3 m Gesamtlänge sind 1,0 m breit. Die Ausführung mit 3,3 m Gesamtlänge ist 1,2 m breit.
Welche Belastung ist zulässig?
Das vorliegende Datenblatt nennt 200 kg/m². Dieser Wert darf nur für die bestätigte Ausführung und zulässige Spannweite angesetzt werden. Einzellasten und höhere Belastungen müssen gesondert geprüft werden.
Sind Sonderlängen möglich?
Sonderlängen können angefragt werden. Machbarkeit, Lieferzeit, Belastbarkeit und technische Ausführung werden projektbezogen bestätigt.
Können Rollstühle die Grabenbrücke nutzen?
Die integrierten Auffahrrampen unterstützen einen schwellenarmen Übergang. Ob die gesamte Wegeführung barrierefrei ist, hängt zusätzlich von Breite, Steigung, Anschlüssen, Bewegungsflächen und Baustellensicherung ab.
Ist die Lauffläche rutschhemmend?
Die profilierte Lochstruktur unterstützt den Halt und die Entwässerung. Die erforderliche Rutschhemmung muss zur konkreten Produktausführung und Gefährdungsbeurteilung passen.
Wie läuft Regenwasser ab?
Durchgehende Öffnungen mit 8 mm Durchmesser lassen Wasser durch die Lauffläche ablaufen. Auch Untergrund und Ablaufbereich unterhalb der Brücke müssen berücksichtigt werden.
Wie werden die Grabenbrücken gelagert?
Die Geländer lassen sich einklappen. Dadurch können mehrere Brücken platzsparend gestapelt und transportiert werden.
Dürfen Fahrzeuge über die Brücke fahren?
Nein, aus den Daten für Fußgänger darf keine Befahrbarkeit mit Pkw, Baustellenfahrzeugen oder anderen Kraftfahrzeugen abgeleitet werden. Dafür ist eine gesondert ausgelegte Lösung erforderlich.
Welche Angaben benötigt rotec für ein Angebot?
Benötigt werden lichte Grabenbreite, Auflageflächen, gewünschte Brückenbreite, Nutzergruppen, Belastung, Stückzahl, Baustellenadresse und gewünschter Termin. Fotos oder Skizzen helfen bei der Einordnung.
Wo finde ich die Toleranzen für Gitterroste?
Auf unserer Seite „Fertigung und Liefertoleranzen“ finden Sie die zulässigen Abweichungen für Pressroste und Schweißpressroste: Maße, Diagonalen, Ebenheit sowie Stab- und Randabweichungen. Vergrößerbare Zeichnungen und ein gemeinsamer PDF-Download ergänzen die Angaben.
Benötigen Sie Grabenbrücken für Ihr Projekt?
Übermitteln Sie lichte Grabenbreite, Aufstellflächen, Nutzergruppen, Belastung und Stückzahl. rotec ordnet die passende Standardgröße ein und klärt Sonderanforderungen.

